Die Gesundheitsprämie -das Prämienmodell von CDU/CSU aus dem Jahr 2004 |
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| Nach den Vorstellungen von CDU und CSU aus dem Jahr
2004 soll jeder Versicherte eine persönliche Gesundheitsprämie von 109 Euro aus der eigenen Tasche bezahlen,
jedoch nicht mehr als 7% des Bruttolohns. Der bisher hälftige Arbeitgeberanteil wird bei 6,5% des Bruttolohns
eingefroren und an eine sogenannte Clearingsstelle eingezahlt. Hieraus sollen die Kassen weitere 60 Euro pro Versicherten
erhalten, so daß also eine einheitliche Gesamtprämie von 169 Euro pro Versicherten bei der gesetzlichen
Krankenkasse ankommt. Aus den überschüssigen Arbeitgeberbeiträgen und aus Steuermitteln soll sich die Krankenversicherung für Geringverdiener und für die weiterhin beitragsfreien Kinder finanzieren. Die Beitragsfreiheit soll auch auf den Nachwuchs von Privatversicherten ausgeweitet werden. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehegatten soll es nicht mehr geben; ein Ehepaar würde also grundsätzlich 218 Euro überweisen müssen, u.U. weniger durch die 7%-Regel. Der Spitzensteuersatz soll nun nicht mehr auf 36%, sondern nurmehr auf 39% abgesenkt werden. |